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Die Geminiden 2026 von Ihrem Ort aus

Die Geminidennacht Ihres Ortes erscheint direkt darunter, in Ortszeit; tippen Sie einen anderen Ort ein, wird sie neu gerechnet.

Oder die Sternenkarte für ein beliebiges Datum öffnen →

Oben steht die Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 2026 für den Ort im Feld, zuerst für einen Ort, den Ihre Zeitzone nahelegt. Alle Zeiten sind dessen Ortszeit. Der Balken zeigt für jede Stunde von 18 bis 7 Uhr, wie viele Geminiden höchstens zu zählen wären, und die beiden Knöpfe führen zur Beobachtungskarte der besten Stunde und zum Poster derselben Nacht.

Das Poster öffnen: Geminiden über Berlin, 14. Dezember 2026, 02:00 Uhr
Der Knopf öffnet den Generator auf Deutsch mit dem Poster unten. Für Ihren eigenen Ort tippen Sie ihn oben ein; die Karte darunter hat dann zwei Knöpfe: die Beobachtungskarte der besten Stunde zum Ausdrucken (A4 oder US Letter, auf Englisch beschriftet) und das Poster dieser Nacht auf Deutsch. Kostenlos und ohne Konto, gerechnet in Ihrem Browser.

Poster „Geminiden über Berlin“, schwarz auf weißem Papier: eine runde Karte des ganzen Himmels über Berlin mit Sternbildlinien, Norden oben, Osten links. Knapp südlich der Mitte ist der Radiant als Sternsymbol mit der Beschriftung „Geminiden“ eingezeichnet, gleich über Pollux in den Zwillingen. Capella steht nahe dem Zenit, Aldebaran und Elnath im Westen, Orion mit Betelgeuse und Rigel im Südwesten, Sirius tief im Süden, Mars und Jupiter bei Regulus im Osten, Vega tief im Norden; die Milchstraße zieht als grauer Streifen von Norden nach Süden. Darunter: 13./14. Dezember 2026, die beste Stunde; Berlin, Deutschland; Montag, 14. Dezember 2026 · 02:00; 52,52° N, 13,41° O; Mond unter dem Horizont.
Layout „Eine Karte“, 50 × 70 cm, Thema Noir: Berlin am 14. Dezember 2026 um 02:00 Uhr MEZ, der besten Stunde der Geminidennacht dort. Mit Berlin im Feld öffnet „Poster dieser Nacht erstellen“ genau diese Nacht und Stunde; Titel, Untertitel und Thema sind hier ergänzt.

Sieben Städte, eine Nacht

Die International Meteor Organization (IMO) erwartet das Maximum der Geminiden 2026 am 14. Dezember um 14:40 Uhr MEZ, also am Nachmittag. Der Strom baut sich über Tage auf und klingt nach dem Höhepunkt rascher ab, deshalb ist die Nacht davor die richtige, von Sonntag auf Montag. So sieht sie in sieben Städten aus:

Die Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 2026 in 7 Städten, in Ortszeit (MEZ), berechnet wie die Karte oben
StadtRadiant geht aufRadiant am höchstenMond geht unterBeste Stunde
München17:0402:10 · 75°20:2502:00, bis 145
Berlin16:1102:03 · 70°20:0202:00, bis 140
Hamburg16:1002:17 · 69°20:1202:00, bis 140
Köln16:5602:29 · 72°20:3502:00, bis 140
Frankfurt am Main16:5702:22 · 73°20:3002:00, bis 145
Wien16:4401:51 · 75°20:0502:00, bis 145
Zürich17:2202:22 · 76°20:4002:00, bis 145

Zwei Dinge fallen auf. Die Uhrzeit, zu der der Radiant am höchsten steht, wandert mit der geographischen Länge: Wien, gut 16° Ost, ist um 01:51 Uhr an der Reihe, Köln, knapp 7° Ost, erst um 02:29 Uhr, weil jedes Grad weiter westlich vier Minuten kostet. Die Höhe hängt dagegen von der Breite ab: Zürich sieht ihn 76° hoch, Hamburg 69°. Für die Zahl der Sternschnuppen bedeutet das wenig, 145 gegen 140 pro Stunde als Obergrenze, denn oberhalb von 60° ändert sich der Sinus der Höhe kaum.

Warum gerade gegen 2 Uhr?

Der Radiant liegt bei 7 h 28 min Rektaszension und +33° Deklination, knapp zwei Grad nordwestlich von Castor. Mitte Dezember steht die Sonne bei etwa 17 h 25 min; der Punkt, der ihr am Himmel genau gegenüberliegt, kulminiert um Mitternacht wahrer Sonnenzeit. Der Radiant liegt rund zwei Stunden östlich dieses Gegenpunkts und erreicht seine höchste Stelle darum zwei Stunden später. Die MEZ gilt für 15° Ost; München liegt 3,4° weiter westlich, was alles um 14 Minuten verschiebt, und die Zeitgleichung zieht Mitte Dezember etwa fünf Minuten ab. Heraus kommt gut 2 Uhr, und die Karte oben rechnet für München genau 02:10 Uhr.

Früh am Abend lohnt es sich trotzdem schon. Der Radiant geht in München um 17:04 Uhr auf; um 20 Uhr steht er 22° hoch, was bis zu 55 pro Stunde erlaubt, um 22 Uhr schon 42° und bis zu 100. Anders als bei den meisten Strömen ist also schon vor Mitternacht einiges zu sehen.

Der Mond: 2026 ein Glücksfall

In dieser Nacht ist der Mond eine zunehmende Sichel, zu 21 % beleuchtet, und verschwindet in München schon um 20:25 Uhr unter dem Horizont. Von da an bis zum Ende der astronomischen Dunkelheit um 06:40 Uhr bleibt der Himmel mondlos. So gut trifft es sich selten: 2027 fällt das Maximum auf den Abend des 14. Dezember, und ein zu 97 % beleuchteter Mond steht die ganze Nacht am Himmel. 2028 ist er mit 5 % kaum mehr als ein Neumond, und 2029 geht ein zu 63 % beleuchteter Mond erst um 01:30 Uhr unter, kurz vor der besten Stunde. Die Karte oben nennt diese drei Nächte für jeden Ort.

Woher die Geminiden kommen

Die meisten Meteorströme stammen von Kometen, die Geminiden nicht. Ihr Mutterkörper ist der Asteroid (3200) Phaethon, rund 5 km groß und 1983 auf Aufnahmen des Infrarotsatelliten IRAS entdeckt. Er kommt der Sonne bis auf 0,14 Astronomische Einheiten nahe, weit innerhalb der Merkurbahn, und gibt dabei vermutlich Gesteinsstaub ab. Diese Körnchen treffen mit etwa 35 km/s auf die Lufthülle, viel langsamer als die Perseiden mit 59 km/s oder die Leoniden mit 71 km/s. Eine Geminide zieht darum gemächlich über den Himmel, eine Sekunde oder länger, und ist oft hell und gelblich-weiß.

Draußen in der Nacht

Was Karte und Poster zeigen

Die Beobachtungskarte aus dem ersten Knopf ist auf Englisch beschriftet, das Poster aus dem zweiten auf Deutsch; auf beiden ist der Radiant als Sternsymbol markiert. Auf beiden ist auch der Mond mit seiner wirklichen Phase und Höhe eingezeichnet. Ebenso sind Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn eingezeichnet, sobald sie über dem Horizont stehen, um 2 Uhr in dieser Nacht Mars und Jupiter im Osten. Die Sonne ist eingezeichnet, wenn sie am Himmel steht, und eine Zeile unter der Karte nennt Tageslicht, Dämmerung oder volle Dunkelheit. Die Milchstraße ist als heller Streifen eingezeichnet. Wer das Häkchen Deep-Sky-Objekte setzt, bekommt Uranus, Neptun und 133 Deep-Sky-Objekte dazu — die Geminidennacht über Berlin mit Deep-Sky-Objekten. Große Kometen sind ein Häkchen entfernt: Mit Große Kometen zeichnet der Generator jede von zwölf mit bloßem Auge sichtbaren Kometen-Erscheinungen seit 1900 ein, von Halley 1910 bis Hale-Bopp, NEOWISE und Tsuchinshan-ATLAS, dort, wo sie stand, den Schweif von der Sonne weg — Hale-Bopp über Köln am 1. April 1997. Lichtschwache Kometen und Satelliten sind nicht eingezeichnet, ihre Bahnen rechnet der Generator nicht. Die 1.630 Sterne des Yale Bright Star Catalogue werden wegen der Präzession vom Jahr 2000 auf das Datum dieser Nacht umgerechnet. Ihre Eigenbewegung ist nicht berücksichtigt; bis 2029 wäre sie mit bloßem Auge nicht zu bemerken. Daten vor dem 15. Oktober 1582 liest der Generator im julianischen Kalender.

Alle anderen großen Ströme der nächsten zwölf Monate für Ihren Ort stehen in der Sternschnuppen-Liste.

Häufige Fragen

Welche Nacht und welche Uhrzeit sind 2026 die besten?

Die Nacht von Sonntag, 13., auf Montag, 14. Dezember. Ab etwa 22 Uhr lohnt das Hinausgehen, am meisten bringen die Stunden um 2 Uhr, wenn der Radiant in Deutschland, Österreich und der Schweiz 69° bis 76° hoch im Süden steht. Das Maximum selbst fällt auf 14:40 Uhr MEZ am Montag, also auf den Nachmittag.

Warum steht der Radiant nicht um Mitternacht am höchsten?

Weil er rund zwei Stunden Rektaszension östlich des Punktes liegt, der der Sonne gegenübersteht. Dieser Gegenpunkt kulminiert um Mitternacht wahrer Sonnenzeit, der Radiant zwei Stunden später. Westlich von 15° Ost kommt noch ein wenig hinzu, vier Minuten je Längengrad.

Wie viele Geminiden sehe ich aus der Stadt?

Die Rate auf der Karte ist eine Obergrenze: ZHR 150 mal Sinus der Radiantenhöhe, für einen Himmel, an dem Sterne bis zur Größe 6,5 sichtbar sind. Unter einem Vorstadthimmel rechnet die Karte für München mit etwa 35 pro Stunde; mitten in einer Großstadt sind zehn bis fünfzehn eine gute Ausbeute.

Lohnt auch die Nacht nach dem Maximum?

Weniger. Die Geminiden fallen nach dem Höhepunkt schneller ab, als sie angestiegen sind, deshalb bringt die Nacht vom 14. auf den 15. Dezember deutlich weniger als die davor. Ist der 13. bewölkt, sind beide Nachbarnächte trotzdem einen Versuch wert.

Weiß die Seite, ob es bewölkt sein wird?

Nein. Wolken, Dunst und Nebel sind nicht berücksichtigt, ebenso wenig eine Laterne vor dem Haus. Jede Zahl setzt einen klaren Himmel voraus; den Wetterbericht schauen Sie am Tag selbst nach.

Wird mein Standort übertragen?

Nein. Die Nacht wird auf Ihrem Gerät gerechnet. Den ersten Ort leitet die Seite nur aus dem Namen Ihrer Zeitzone ab, ohne Ortung; die Ortsliste lädt erst, wenn Sie zu tippen beginnen.

Das Poster öffnen: Geminiden über Berlin, 14. Dezember 2026, 02:00 Uhr